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Pflanzen im Schlafzimmer

Viele lieben Pflanzen, egal, ob es Blüh- oder Grünpflanzen sind und ob sie im Zimmer oder im Garten gedeihen. Sie verschönern nicht nur unser Zuhause, einige Zimmerpflanzen verbessern auch unser Raumklima nachhaltig. Besonders in den Schlafzimmern bewirken manche Pflanzen eine höhere Luftqualität. Schlechte Luft, insbesondere, wenn sie durch einen zu hohen Co2-Austoß verursacht wird, bereitet Probleme beim Schlafen. Falsche Pflanzen können demnach den Schlaf erheblich beeinflussen.

 

Welche Pflanzen  fördern ein gesundes Schlafverhalten?

Die Aussage, Pflanzen hätten im Schlafzimmer nichts verloren, ist längst veraltet. Es gibt besondere Pflanzen, die die Luftqualität im Schlafzimmer verbessern und demzufolge einen guten Schlaf unterstützen. Sie produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Aber nicht alle Pflanzen produzieren in der Nacht Sauerstoff. Aloe Vera z.B. oder der Bogenhanf sorgen für mehr Sauerstoff im Raum, weil diese Pflanzen auch nachts Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandeln. Beides sind sehr pflegeleichte Pflanzen und geben sich mit wenig Pflege zufrieden.

Bogenhanf (oder auch als Schwiegermutterzunge bekannt) ist eine der am meisten empfohlenen Pflanzen, wenn es darum geht, die Luftqualität im Raum zu erhöhen. Sie ist einfach zu pflegen und braucht keinen grünen Daumen. Das vom Schlafenden ausgeatmete Kohlendioxid nimmt Bogenhanf auf, gibt Sauerstoff ab und verbessert so das gesamte Raumklima.

 

Aloe Vera ist ebenfalls wie der Bogenhanf eine der besten luftverbessernden Pflanzen, äußerst pflegeleicht und unempfindlich. Es toleriert stiefmütterliche Behandlung und benötigt sehr wenig Wasser. Aloe Vera benötigt direkte Sonne.

Ein echter Alleskönner ist diese Grünpflanze außerdem. Die austretende Flüssigkeit beim Abschneiden der „Blätter“ kann man zur Behandlung von kleinen Schnittverletzungen und Verbrennungen einsetzen. Auch für trockene Haut ist dieser Saft gut geeignet. Sie fördert die Wundheilung und ist deshalb ohnehin schon eine unverzichtbare Pflanze für jedes Heim.

 

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist ebenfalls in Sachen Luftreinigung eine Alleskönnerin. Tests der NASA belegen, dass sie rund 90 % des krebserregenden Formaldehyds aus der Luft entfernen kann. Da Formaldehyd in verschiedenen Produkten vorkommt, ist es sehr gut, ein oder mehrere Grünlilien in der Nähe zu haben. Die Grünlilie ist eine robuste Zimmerpflanze, einfach in der Pflege. Besonders schön sind die langen Triebe.

Der gemeine Efeu und die Efeutute mit ihren herzförmigen Blättern sind weitere luftreinigende Gewächse. Sie sind relativ einfach zu pflegen und benötigt nicht viel Sonne. In einem Experiment wurde festgestellt, dass diese tolle Pflanze Schimmel in der Luft innerhalb eines halben Tages beseitigen kann. Schimmel beeinträchtigt unsere Atmung. Der Efeu ist wirklich eine fantastische Pflanze für einen fantastischen Schlaf. Leider ist sie giftig und sollten für Kinder und Haustiere nicht zugänglich sein.

Auch das Einblatt (Spathiphyllum) oder auch Blattfahne oder Friedenslilie genannt, gehört zur Familie der luftfilternden Superpflanzen. Es ist nicht nur hübsch anzusehen, es filtert wie gesagt, Schadstoffe wie Benzole, Trichloräthylen und Formaldehyd aus der Luft. Die Feuchte, die durch die Blätter abgegeben wird, kann die Luftfeuchtigkeit eines Zimmers um mehr als 5 % steigern. Mit ihren schönen dunklen Blättern und der wunderschönen Blüte und der anspruchslosen Pflege ist sie eine der beliebtesten Zimmerpflanzen.

Vielleicht steht schon bald eine Bergpalme in ihrem Schlafzimmer? Sie bringt nicht nur tropisches Flair in ihr Zuhause oder ihr Schlafzimmer, sondern auch jede Menge frische Luft. Tauschen Sie chemische Lufterfrischer gegen eine Bergpalme und sie werden traumhaft schlafen.

Im Prinzip sind das alles sehr einfache, fast schon gewöhnliche Pflanzen, anspruchslos und einfach in der Pflege, aber mit einer enormen Wirkung auf unseren gesunden Schlaf.

Das Fazit ist: Lieber keine Pflanze als die falsche Pflanze – gilt, wenn man sich keine Gedanken über die Auswahl der Pflanzen macht. Schafft man sich unbewusst eine Pflanze an, die entweder störende Duftstoffe abgibt oder co2 „ausatmet“, würden diese Pflanzen den Schlaf negativ beeinflussen.

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